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Die Freie Ritterschaft der Alemannen zu Eyneburg V.o.G. setzt sich für den Erhalt der Eyneburg, im Volksmund liebevoll Emmaburg genannt, in Hergenrath ein.

Des Weiteren ist die Freie Ritterschaft der Alemannen zu Eyneburg V.o.G. ein Verein, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, die Sitten und Gebräuche der Zeitgeschichte von 200 n. Chr. bis ins Jahr 1500 n. Chr. zu pflegen und zu fördern.

Das Hochmittelalter (11. bis 13. Jahrhundert) steht dabei im Mittelpunkt der Darstellung. Ziel ist die Vermittlung historisch fundierter Erkenntnisse.
Dies allerdings nicht verbissen authentisch, sondern mit einer gehörigen Portion Spaß an der Freude.

Soviel Authentizität wie nötig - soviel Spaß wie möglich.

Erlebte Geschichte für Jungendliche, jung Gebliebene und Erwachsene.

Aktualisiert (Donnerstag, den 10. März 2011 um 11:04 Uhr)

 

Das Forum der Alemannen wurde reaktiviert.

Alle alten Beiträge wurde entfernt. Alle User gelöscht.

Das Forum wurde also auf null gesetzt, da es einen sauberen Neustart geben soll.

Jedes Vereinsmitglied kann sich ab sofort neu registrieren. Der Zugriff wird ausschließlich auf Mitglieder des Vereins beschränkt.

Die Freischaltung erfolgt nicht automatisch sondern nach Prüfung durch die admins. Das kann also schon mal eine Weile dauern. Also, nicht nervös werden.

Den Link zum Forum findet ihr im Hauptmenü unter dem Menüpunkt .

Informationen, die für die Öffentlichkeit bestimmt sind, werden hier auf der Webseite gepostet.

Ich hoffe sehr, dass durch die Öffnung des Forums wieder mehr Interaktion und Nähe unter den Mitgliedern entsteht.

Michael Beissel
admin

Aktualisiert (Freitag, den 30. Dezember 2011 um 10:37 Uhr)

 

Quelle: Grenzecho vom 29.12.2011
Originalartikel

Cynthia Lemaire hat geschrieben:

Käufer will noch nicht namentlich genannt werden - Burg soll der Öffentlichkeit erhalten bleiben

Verkauf der Eyneburg schon bald in trockenen Tüchern

Lange Zeit war die Zukunft der Hergenrather Eyneburg, im Volksmund Emmaburg genannt, ungewiss. Ihre Besitzer sind zum Teil zerstritten und öffentliche Veranstaltungen fanden dort schon seit fast einem Jahr nicht mehr statt. Jetzt steht einem Verkauf des Komplexes offenbar nichts mehr im Wege.

»Wenn es nach den potenziellen Käufern geht, dürfte der Kaufvertrag in wenigen Wochen unter Dach und Fach sein«, so Kelmis’ Bürgermeister Mathieu Grosch gestern gegenüber dem Grenz-Echo. Nach mehreren internen Personalwechseln gehört die Immobilie zurzeit noch den deutschen Geschäftsmännern Johann Vossen und Andreas Frauenrath.

Die Umsetzung effizienter Veranstaltungskonzepte und dringend nötiger Instandsetzungsarbeiten hat sich zwischen den Differenzen der beiden Eigentümer zerrieben. Die Türen der Burg sind für Besucher geschlossen, und die Bausubstanz zerfällt langsam aber sicher. Sichtlich erfreut zeigt Grosch sich daher über den bevorstehenden Eigentumswechsel, den die Gemeindeverantwortlichen aus nächster Nähe verfolgt haben. »Wir sind regelmäßig über den Stand der Dinge bei den Verhandlungen in Kenntnis gesetzt worden«, so das Gemeindeoberhaupt. Von anfänglich zwei Interessenten machte eine Immobiliengruppe das Rennen - namentlich wollen die neuen Eyneburg-Besitzer in spe noch nicht in Erscheinung treten.

Seriöser Käufer

Die Befürchtung, ein Käufer aus einem Investitionsland aus weiter Ferne könnte den Zuschlag bekommen, hat sich indes nicht bewahrheitet. »Ich kann bestätigen, dass es sich um eine seriöse Gruppe handelt, die sich aus Komponenten aus Belgien sowie aus einem Nachbarland zusammensetzt«, hält sich Grosch bedeckt. Doch ein Indiz für Gerüchteköche gibt es noch: Es handelt sich um ein Unternehmen, das bereits mehrere Objekte in unserer Gegend erworben hat. In Groschs Augen auch ein Hinweis auf dessen Seriosität und Professionalität. »Wir würden uns wirklich freuen, wenn diese Verhandlungen zu einem positiven Ende geführt werden, dann wäre die Burg gewiss in guten Händen«, zeigt sich das Gemeindeoberhaupt optimistisch. Da es auch im Sinne der neuen Burgherrn sei, den Komplex instand zu setzen und für die Öffentlichkeit zugänglich zu halten, habe die Gemeinde davon abgesehen, als eventueller Käufer in Erscheinung zu treten, wie es zunächst einmal angedacht war. »Wenn ein Privatpartner was die künftige Nutzung der Burg betrifft unsere Meinung teilt, ist es nicht unsere Rolle, als Konkurrent aufzutreten«, präzisiert Mathieu Grosch. Doch wie vor zehn Jahren, als die Burg ebenfalls zum Verkauf stand, hätte die Finanzierung eines Kaufs - selbst mithilfe der DG oder der Euregio - die Gemeinde wahrscheinlich vor eine fast unlösbare Aufgabe gestellt.

Hilfestellung

Jetzt ist man in Kelmis froh, eine Lösung für das »Sorgenkind« in Hergenrath gefunden zu haben, die die Gemeinde nicht belastet, und dennoch der Bevölkerung die Burg wieder zugänglich machen soll. An der Motivation des zukünftigen Besitzers zweifelt Grosch nicht. Dieser habe sich bereits über Vorschriften bezüglich des Natura-2000-Gebietes, das zum Teil an die Ländereien der Burg grenzt, sowie über die Denkmalschutzbestimmungen erkundigt. Hier will die Gemeinde eine unterstützende Funktion übernehmen und ihre Kontakte zu den Dienststellen dahin gehend nutzen, dem Eigentümer unnötige Verwaltungswege zu ersparen.

Illegaler Parkplatz

Auch der ohne Genehmigung angelegte Parkplatz an der Emmaburg, dessen Entfernung durch das Eupener Strafgericht angeordnet wurde (siehe GE vom 13. Juli 2011), beschäftigt den zukünftigen Burgherrn, der keine »Altlasten« seiner Vorgänger tragen möchte. Über den genauen Stand der Dinge in dieser Angelegenheit ist auch unser Gesprächspartner Mathieu Grosch nicht informiert. »Ich weiß aber, dass die Noch-Besitzer Kontakt mit der Justiz und der Umweltbehörde aufgenommen haben, um die Abtragung des illegal aufgeschütteten Materials vorzubereiten.«

Ist der Kaufvertrag in trockenen Tüchern, hofft Grosch auf eine zügige Vorgehensweise, was die nötigen Sanierungsarbeiten angeht. »So ein Objekt verliert bei nicht gerechtem Unterhalt leider täglich an Wert. Es wäre gut, wenn hier schnell Hände ans Werk gehen würden, die die dringenden baulichen Maßnahmen durchführen und finanziell stemmen können.«

 

Aktualisiert (Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 12:08 Uhr)

 

Quelle: an-online.de - von Martina Rippholz 04.01.2012, 18:49

Originalartikel

 

Aachen/Kelmis. Seit einem Jahr ist die mittelalterliche Eyneburg in Hergenrath bei Kelmis geschlossen. Auf Musikveranstaltungen, Ritterturniere und Mittelaltermärkte, wie sie seit dem Übergang des historischen Bauwerks in Privatbesitz üblich waren, müssen die Menschen seither verzichten.

Auch der Bausubstanz hat die Zeit des Nichtgebrauchs schon zugesetzt. Sanierungen sind nötig.

Doch nun ist für die Eyneburg Rettung in Sicht. Wann und ob sie hundertprozentig kommt, bei diesen Angaben möchte sich Kelmis Bürgermeister Mathieu Grosch derzeit noch zurückhalten: «Fakt ist, dass es potenzielle Käufer gibt, die großes Interesse an der Burg haben. Derzeit laufen die Verhandlungen.»

Verhandelt wird mit den bisherigen Besitzern. Die sind, Grosch deutet es an, teils heftig zerstritten. Hinzu kommen interne finanzielle Komplikationen, auf die der Bürgermeister nicht näher eingehen will. «Wir hoffen, dass der Vertrag bald zustande kommt und die Eyneburg wieder für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird.»

 

Denn genau das versprechen potenziellen Käufer, der bislang noch anonym bleiben wollen. Nur so viel kann Grosch sagen: «Ein Teil von ihnen stammt aus Belgien, ein anderer aus einem Nachbarland.» Die Interessenten wollten in jedem Fall das bisherige Konzept für die Eyneburg - mit Veranstaltungen, Festen und Führungen für Menschen aus der Region - fortführen. Und auch die notwendigen Sanierungen, vor allem der Dächer, wollten die potenziellen Käufer bei Vertragsabschluss zügig angehen. Grosch: «Genug Mittel haben sie.»

Für den Bürgermeister sind all das gute Gründe, weshalb die Gemeinde zwar über den bevorstehenden Eigentumswechsel gut informiert sei, sich aber nicht weiter einmischen würde: «Auch wir hatten Interesse bekundet. Aber wir wollen uns nicht als Konkurrenz aufspielen und nichts unternehmen, was die Sache verzögert. Uns geht es vor allem darum, dass die Burg auch weiterhin von der Öffentlichkeit genutzt werden kann.»

Aus diesem Grund versucht man in Kelmis zu helfen, wo es nur geht - etwa in Sachen Denkmalschutz: «Wir wollen dem neuen Eigentümer unnötige Verwaltungswege ersparen.» Auch über die Richtlinien der Natura 2000-Region, ein EU-weites Netz von Schutzgebieten zum Erhalt gefährdeter Lebensräume und Arten, in dem die Burg mitsamt ihres rund sechs Hektar großen Burggartens liegt, habe sich der Beisitzer in spe laut Grosch bereits erkundigt.

Die Hoffnung jedenfalls ist groß, dass der Vertragsabschluss schon bald erfolgreich über die Bühne geht. Dann können in dem historischen Ambiente endlich wieder Ritterturniere und Mittelaltermärkte stattfinden.

Aktualisiert (Donnerstag, den 05. Januar 2012 um 12:08 Uhr)

 

Unter Galerie/Videos finden Sie einen informativen Film von Uwe Jehnigen über die Emma.

Aktualisiert (Montag, den 13. Dezember 2010 um 09:08 Uhr)

 
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